HCL: Private Unterstützung statt Steuergeld

Der Handball-Bundesligist HC Leipzig ist in eine finanzielle Schieflage geraten – und der erste Blick geht an die Stadt Leipzig, die doch bitte einspringen soll.

Ich finde, dass ist der falsche Weg! Wenn ein Verein in der Bundesliga den laufenden Betrieb nicht stemmen kann, dann ist da grundlegend was falsch gelaufen. Wer ausserde mitbekommt, dass viele ehrenamtlich arbeitende Sportvereine wenig bis fast gar keine finanzielle Unterstützung durch die Stadt Leipzig bekommt, dann muss man den Finger erst recht in die Wunde legen.

Private Spenden, neue Sponsoren, öffentliche Unterstützung: Herzlich Willkommen.
Aber bitte kein weiteres Steuergeld aus der Leipziger Stadtkasse.

Die LVZ hat mich dazu am 16. Februar bereits zitiert:

»Als erste aus der Leipziger Parteienlandschaft reagierten am Donnerstag die Liberalen und sprachen sich klar gegen weitere finanzielle Hilfen aus der Stadtkasse für den Bundesligisten aus. „Der Verein erhält bereits eine sechsstellige Summe pro Jahr aus der Stadtkasse. Darüber hinaus hat auch die Spielbetriebsgesellschaft Förderungen erhalten. Das sind Summen, von denen anderen Vereine nur träumen können“, sagte der FDP-Kreisvorsitzend Marcus Viefeld. Wer mit solchen Beträgen dauerhaft nicht auskomme, solle nicht noch um mehr bitten, findet der Politiker.

Zudem kritisierte Viefeld, dass der HC Leipzig schon seit Langem mit einer Unterdeckung arbeite. „Ein kurzer Blick in den Bundesanzeiger verrät: Seit Jahren hat die Spielbetriebsgesellschaft einen hohen sechsstelligen Betrag als nichtgedeckten Fehlbetrag in der Bilanz. Das Problem ist seit Jahren akut und offenbar verschlafen worden. Im letzten Moment bei der Stadt – und damit bei den Steuerzahlern – anzuklopfen, ist schlechter Stil“, teilte der FDP-Politiker am Donnerstag mit«

Quelle: lvz.de

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